Bei Hooters arbeitet man mit Spass.
Laut aussagen von Geschäftsführer Stefan Kirchhofer behandelt Hooters sein personal korrekt und Klagen von (ehemaligen) Personal gegen Hooters sind ausnahmen.
Wegen einer Klage unten ein Zitat entnommen aus dem „Thuner Tageblatt“ von Dezember 2006:
Kirchhofer macht auch keinen Hehl daraus, dass «Hooters» in einen weiteren Rechtshandel mit einem ehemaligen Angestellten verwickelt ist.
Doch Stefan Kirchhofer betont, seine Firma rechne Stunden und Löhne korrekt ab und er habe den Eindruck, «ein paar spannen zusammen und versuchen, mehr rauszuholen, als ihnen zusteht. Wir haben immer fair gespielt.»
Was Herr Kirchhofer unter immer „FAIR“ versteht, und wie „KORREKT“ abgerechnet wird, ist aus nachfolgendes zu entnehmen:
· Das ignorieren von Arbeitsgesetzvorschriften:
Regelmäßig müssen Mitarbeiter eine Frühschicht folgend auf einem Spätschicht arbeiten ohne die Mindestruhezeit beziehen zu können. Mehr als sechs aufeinanderfolgende Arbeitstage ist auch kein Einzelfall. Überzeit wird dabei sogar nicht mal registriert.
· Nicht ausbezahlen oder kompensieren von Nachtarbeit:
Gesetzlich gelten alle Arbeitsstunden ab 23 Uhr als Nachtarbeit. Bei regelmässiger Nachtarbeit ist dies mit zusätzlich 10% Freizeit zu kompensieren. Weder im Arbeitsvertrag, noch irgendwie anders ist vereinbart worden das die Nachtarbeit nicht relevant sei. Der Arbeitgeber zeichnet keine Nachtstunden auf, irgendwelche Kompensierung findet demzufolge nicht statt.
· Inkorrekte Arbeitszeiterfassung:
Die Europaweite Sommerzeitumstellung findet immer am Sonntagmorgen mitten in der Nacht statt.
Kirchhofer AG verwendet eine andere Methode:
Mit der Begründung „eine programmatische Zeitumstellung sei nicht realisierbar“, werden die Stempeluhren von Hand während der Arbeitszeit, an einem beliebigen Tag -schon vor oder erst nach der Europaweite Umstellung auf Sommerzeit- korrigiert. Dabei wird die Zeit zurückgestellt statt umgekehrt. Alle Mitarbeiter die in diesem Moment eingestempelt sind verlieren somit eine Stunde Arbeitszeit.
Einige Tage später wird die Stempeluhrzeit wieder -wegen eines angeblichen „Fehlers“ – von Hand korrigiert. Man verwendet mehrere Varianten. Auffällig ist das jede Korrektur immer im Vorteil vom Arbeitgeber ist. Auf der Stundenabrechnung sind keine unaufgeforderte Korrekturen von Arbeitgeberseite her ersichtlich. Die Mitarbeiter sollen einfach selber reagieren. Jeder der nicht alert ist, hat einfach Pech gehabt. Wenn man die Stundenabrechnung weiterhin betrachtet sieht man das nicht nur einmal, sondern innerhalb der Woche folgend auf die Europaweite Zeitumstellung, mehrmals –diesmal auf einmal doch programmatische- Zeitumstellungen hin und wieder durchgeführt wurden. Man wiederholt offenbar den Vorgang mehrmals, damit möglichst viele Mitarbeiter betroffen werden. (für ein konkretes Beispiel sehe unten)
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W=Winterzeit,wert=0 |
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S=Sommerzeit,Wert=1 |
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F=Fehler(Sommerzeit+1Stunde),Wert=2 |
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E= Eingestempelt |
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A= Ausgestempelt |
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X= 1 Stunde gratis gearbeitet |
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SOLLZEIT |
ISTZEIT |
FOLGEN |
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Samstag 25 März |
0 |
0 |
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Sonntag 26 März |
1 |
0 |
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Montag 27 März |
1 |
0 |
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Dienstag 28 März |
1 |
1 |
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E |
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Dienstag 28 März |
1 |
0 |
X |
A |
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Mittwoch 29 März |
1 |
1 |
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Donnerstag 30 März |
1 |
1 |
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Freitag 31 März |
1 |
1 |
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Samstag 1 April |
1 |
1 |
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Sonntag 2 April |
1 |
2 |
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Montag 3 April |
1 |
2 |
X |
E |
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Montag 3 April |
1 |
1 |
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A |
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Dienstag 4 April |
1 |
1 |
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SOLLZEIT |
ISTZEIT |
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Legenda: |
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Die Umstellung auf Sommerzeit 2006 sollte am Sonntagmorgen den 26. März stattfinden.
Erst am Dienstagmorgen den 28. März 2006 war am Tagesanfang die Stempeluhranzeige korrekt.Die Stempeluhr wurde aber am Nachmittag -während der Arbeitszeit- ferngesteuert auf einmal eine Stunde zurückgestellt. Warum wurde die Zeit wieder auf Winterzeit zurückgestellt, wenn die Zeitangabe doch schon korrekt war? Unklar ist ebenfalls warum die „Zeitumstellung“ plötzlich doch „automatisch“ realisiert werden könnte.Am Mittwoch den 29. März ist dann plötzlich die Stempeluhranzeige wieder korrekt.Noch merkwürdiger ist es das am Sonntag den 2. April die Stempeluhr auf einmal die Sommerzeit + 1 Stunde anzeigt. Am Montagnachmittag den 3. April wird –ebenfalls ferngesteuert- wieder eine stunde zurückgestellt, so dass dann die korrekte Zeit (Sommerzeit) angezeigt wird.
· Nicht ausbezahlen von Kollektive Lohnerhöhungen:
Seit mehreren Jahren werden die fürs Gastgewerbe relevante Lohnerhöhungen für alle per 1 Januar von Hooters nicht ausbezahlt.
· Diskriminierung von nicht-rauchende Mitarbeiter:
Bei Hooters werden „rauchende“ Mitarbeiter belohnt mit 45 Minuten Pausezeit.
(30 Minuten Basis plus 3×5 Minuten extra für das rauchen)
Die nicht rauchende Mitarbeiter, müssen sich jedoch begnügen mit nur 30 Minuten, und arbeiten somit für Kirchhofer jeden Arbeitstag 15 Minuten gratis.
· Diskriminierung von Küchenpersonal:
Im Sommer ist bei Hooters Interlaken im Aussenbereich extra Servicepersonal berufstätig.
Die Personalstärke der Küche bleibt aber gleich.
· Alltag in der Küche bei Hooters Interlaken:
- Küchenhilfen müssen Mittels „springen“ die Abfallsäcke im Container „anstampfen“, eine Abfallpresse gibt es nicht.
- Köche müssen sich begnügen mit mangelhafte und billig Werkzeuge.
- Stahlhandschuhe zum Schutz beim Fleischschneiden fehlen.
- Handschuhe, Kleider- und Augenschutz beim Grillputzen und Ölwechsel sind fehl am Platz.
- Zangen zum anfassen von heissen Fertigprodukten fehlen.
- Gasflaschen stehen ungesichert in der Küche herum.
- Die veraltete Küchenlüftung funktioniert mangelhaft und manchmal gar nicht.
- Der fast 25 Jahre alter Gasherd hat eine poröse Gasleitung.
- Kälteschutzkleidung für den Tiefkühlraum gibt es nicht.
Kurios ist, das bei Hooters Interlaken schon längere Zeit ein Betriebsleiter berufstätig ist der sein personal während der Arbeit regelmäßig beleidigt, falsch beschuldigt und schikaniert.
Individuelle Lohnerhöhungen finden kaum statt.
Für wenig Lohn muss man behelfsmäßig Arbeiten mit meistens mangelhafte Arbeitsmittel.
Jeder der reklamiert oder „lästig“ wird, droht die sofortige Kündigung.
Kirchhofer AG kassiert bis jetzt aus den drei Hooters Restaurants Interlaken, Thun und Zürich pro Minute ein Reingewinn ein von mindestens SFR 5,=
En guete
Schlagworte: shit, hooters, interlaken, kirchhofer, verstoss, violation, humiliation